Tag 02: Las Vegas

Schon früh sind wir aus den Federn – schliesslich sind wir ja nicht zum Faulenzen hier…

Nach einem kleinen Frühstück (für Vegetarier gabs ein synthetisches Joghurt, für glückliche Fleischfresser ein Bagelsandwich) machten wir uns auf den Weg ins MGM, zur grossen BootBarn-Halle, wo ein wenig Kampfshoppen angesagt war…

Es war kurzweilig und inspirierend da!

Auf dem Weg dorthin machen wir aber erst noch einen Abstecher ins Venetian, weil ich das nur von aussen kannte (echt einen Besuch wert!) und ins Harley Davidson Cafe, um uns mit einem Drink zu stärken. Wie oft und wie lange müsste man Las Vegas wohl besuchen, bis es hier nichts mehr zu sehen gäbe? Diese Stadt ist die reinste Wundertüte, und sie wird uns immer sympathischer.

Nach dem Grosseinkauf im BootBarn nahmen wir den Shuttle zurück ins Hotel und machten uns bereit für den Besuch des live Video Streaming vom NFR im «Mirage». Dort haben wir während 2 Stunden die spannenden Finale des Rodeo verfolgt… Die Boys (und Girls) sind ja teils echt krass drauf, und die Bocktechniken der Pferde und Bullen echt sehenswert! Wie man sich dies freiwillig antun kann, wird mir immer ein Rätsel bleiben.

Nach so viel Action plagte uns irgendwie der Hunger, und so checkten wir spontan in einem kleinen Diner des Mirage ein. Hauptsächlich wegen der verlockenden Rüeblitorte in der Vitrine… Gesundheitsbewusst bestellten wir dann aber stattdessen ein Omelett.

Fasziniert beobachteten wir die anderen Gäste, resp. deren Menüs; die bekamen eindrückliche «Berge» serviert – ähnlich einer gigantischen Pizza Calzone, aber aus Teig oder Eiern. Gespannt und hungrig warteten wir auf unser Omelett. Schliesslich kam die Kellnerin an unseren Futterplatz und stellte zu unserer grenzenlosen Verblüffung Konfitüre auf unseren Tisch!

Würden Kinnladen lärmen, wenn sie fallen, hätte es in dem Diner ganz schön gedonnert.

Erst später haben wir realisiert, dass das von uns gewählte Omelett wohl von der Frühstückskarte stammt…

Ziemlich k.o. kamen wir gegen Mitternacht retour ins Hotelzimmer und machten uns ans Schafe zählen… Wir kamen wohl zusammen auf keine zehn.

ps: Note to myself: UNBEDINGT nochmals ins Mirage – Rüeblitorte probieren! Die sieht einfach verboten lecker aus…!


 

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.