Tag 06: Death Valley

Heute früh war es echt warm in unserem Zimmer. Fast etwas ZU warm mit Bettdecke und allem…

Aber spätestens im Bad fanden wir zu den gewohnten kühlen Temperaturen zurück. Umso gemütlicher war es unter der wärmenden Dusche – welche wir ausgiebig geniessen konnten dank der Seife, die einfach nicht mehr runter ging.   🙂

Es stand Hiken auf dem Programm, also packten wir unseren Rucksack und die Wanderschuhe und steuerten unseren Jeep ins Tal des Todes.

Nur schon die Fahrt dorthin ist ein farbenfrohes Highlight.

Nach einem Grosseinkauf im Store von Furnace Creek steuerten wir die Sanddünen an. Ein wirklich hübscher kleiner Riesensandkasten mitten in der steinigen Ebene des Tals…

Da wir noch viel vor hatten, war der Aufenthalt hier leider nur kurz.

Weiter ging es zum Mosaic Canyon, welchen wir während zwei Stunden zu Fuss erkundeten.

Das Wetter war super, es ging ein etwas kühler Wind, aber der Himmel war strahlend blau und die Temperatur sehr angenehm.

Der Mosaic Canyon ist auf jeden Fall einen Besuch wert; ein kleines vielfältiges Meisterwerk der Natur!

Nächstes Ziel war Charcoal Kilns; diese alten «Kohlentöpfe» liegen an der Strasse zum Mahogany Flat, einem gigantischen Berg, auf welchem bereits Schnee liegt.

Bei den Charcoal Kilns wurde Kohle hergestellt, allerdings nur für wenige Jahre. Den Mahogany Flat haben wir nicht erreicht; eine wirklich steile, verschneite (genau!!) Schotterpiste führt den Berg hinauf, und irgendwann wurde es unserem Jeep trotz 4×4 ein wenig zu steil und zu glitschig auf dem Schnee und den nassen Steinen… Also umdrehen.

Stattdessen steuerten wir den Aguereberry Point an und genossen auf knapp 2000 m ü.M. einen atemberaubenden Ausblick aufs Death Valley im Vorabend-Licht. Leider ging ein starker, kalter Wind durchs Tal, und so machten wir uns bald auf den Weg zurück ins Hotel.

Ein kurzer Stop noch bei der Eureka Mine (oder den zerschossenen Überresten davon…). Dann düsten wir bei einbrechender Dunkelheit los Richtung Death Valley Junction.

In einem gemütlichen Diner mit Casino im 7 mi entfernten Nevada gabs ein köstliches Dinner, bevor wir zurück ins kalte Hotelzimmer zogen.

Zu unserer Überraschung fand hier heute kein Room Service statt – mal sehen, ob das morgen auch so ist…

Erst mal Ofen an, frische Badetücher organisieren und nun Reisebericht schreiben am wärmenden Ofen in Frühstücksraum unseres Hippie-Hotels.  🙂

Good night everybody.


 

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